Alles, was schon gehört wurde
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"Freier" von Ulli Schauen |
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2009
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Zum Start im neuen Jahr am Donnerstag, dem 8. Januar 2009 um 19 Uhr, setzten wir unsere erste Hörkino-Reihe rund um das Thema "Prostitution" fort und präsentierten:
"Freier" von Ulli Schauen
Ulli Schauen begleitet Männer ins Milieu der käuflichen Sexualität. Er spricht mit unterschiedlichen Männern, die aus verschiedensten Gründen und Motiven mit Prostituierten verkehren. Viele kommen nicht mehr von dem Milieu los, das für sie zur zweiten Heimat geworden ist. Entweder sind ihnen Partnerschaften zu anstrengend oder sie haben keine Chance bei Frauen. Was Männer in diese Szene zieht, wie sie über die Frauen reden und was für sie »bezahlte Lust« bedeutet, das erfahren wir in dem aufschlussreichen und gut erzählten Radio-Feature des Kölner Autors Ulli Schauen.
Ulli Schauen, geb. 1957 in Moers am Rhein, arbeitet seit vielen Jahren sowohl als Print-, Fernseh- und Hörfunkjournalist und lebt in Köln. Für seine Recherchen geht er dahin, wo Gesellschaft wirklich stattfindet. Er berichtet aus dem Rheinland, aus Europa und von anderen Kontinenten, er erzählt Geschichten von Menschen in ihrem täglichen Leben. Seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz gibt Ulli Schauen auch als Dozent und Trainer für Journalisten weiter. Zudem ist er Veranstalter der Kölner Radiolounge (www.radiolounge.org)
Ulli Schauen lebt nicht nur in Köln, seine Zuneigung gilt auch dem närrischen Treiben, dem Karneval.
Moderation: Lars Janzen |
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2008
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Zur Premiere am 11. Dezember 19 Uhr war
zu Gast: Jens Jarisch mit Rolf Becker Moderation: Marina Friedt Die K - Szenen eines Drogenstrichs RBB/DLF 2005, 44 min. Das Feature handelt von der K, einer Straße, an der drogenabhängige Mädchen stehen, die zu Männern ins Auto steigen. Die Schülerin Katrin steht hier, weiß aber nicht warum. Der Verwaltungsangestellte Norbert fährt hin, ohne zu wissen, was er hier sucht. Die Rentner Kalle und Heinz sind nur zum Gucken hergekommen, obwohl es gar nichts zu sehen gibt. Der Polizist Harry findet Spuren von Betäubungsmittelmissbrauch. Mahmud ist hier, um Drogen zu verkaufen. Sebastiano, um Drogen zu kaufen; von dem Geld, das Angie hier verdient. Auf einer "Stadtrundfahrt" wird das Publikum in eine finstere Welt mitgenommen, die ihm normalerweise verborgen bleibt.
Jens Jarisch, 1969 geboren, wuchs in Berlin, Teheran und Lima auf, verplemperte wertvolle Jahre in den U.S.A., studierte an der FU Berlin Literatur, um anschließend ein Semester an der TU Shanghai zu dozieren, bevor er 2000 begann Radiofeatures zu produzieren. Sein Werk "Die K" erhielt 2005 in Sinaia, Rumänien, den "Åke-Blomström-Award of the International Feature Conference" und in Berlin den "Prix Europa" für das beste europäische Feature. Seine Arbeit wurde auch in Finnland und China (im Original mit englischer bzw. chinesischer Übersetzung) ausgestrahlt sowie komplett ins Norwegische übersetzt und gesendet. |
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Seh ich so aus, als hätt ich Gnade |
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2009
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Donnerstag, 12. Februar 2009 um 19 Uhr im Metropolis-Kino -Innenansichten eines Dominastudios von Irmgard Maenner und Susann SitzlerDeutschlandradio Berlin 2002, 53'32" Sechs Monate lang besuchen die Autorinnen ein Dominastudio. Sowohl für sie als auch für die Frauen, die dort arbeiten, ist dieses Feature ein Experiment. Die Dominas – gewöhnt, dass ihre Sicht der Dinge im öffentlichen Diskurs nicht auftaucht – machen ihnen nur zögernd Platz auf der Couchgarnitur des Aufenthaltsraums. Doch dann beginnen sie zu erzählen. Die Autorinnen nähern sich einer fremden Welt mit naiver Neugier. Warum will eine Frau täglich acht Stunden lang Männern Schmerzen zufügen? Warum bezahlen Männer dafür? Mit dem Mikrofon erforschen sie klinikweiße Räume, böse Stuben und das Zimmer der zwanzig Telefone.  Die Autorinnen: Irmgard Maenner (knieend), in Bayern geboren, lebt als freie Autorin in Berlin. Features und Hörspiele, zuletzt: "Katzenzungen" (SWR/DKultur Berlin 2006), "Unaufhaltsam" (SWR 2008) und „Halali“ (DKultur 2008). Für "Das Gewehr lebt" (DKultur 2006) erhielt sie 2007 den Featurepreis (3. Platz) der Stiftung Radio Basel. Susann Sitzler (stehend), in Basel geboren, freie Autorin und Journalistin in Berlin. Rundfunkfeatures, zuletzt „Heiliges Blut“ (DKultur/SR 2006). Reportagen und Porträts für Zeitungen, essayistische Sachbücher. Zusammen schrieben beide Autorinnen außerdem „Ein blaues Auge kannst du ja überschminken – Porträt einer Profiboxerin" (DKultur/WDR 1999) und „Was wird wach in uns durch den anderen? – Die Lange Nacht von Liebe und Schmerz" (DKultur/DLF 2004). Moderation: Marina Friedt Das Metropolis-Kino, Steindamm 52-54, ist in etwa 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof, ZOB bzw. der U1-Haltestelle Lohmühlenstraße gut zu erreichen. |
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